Expertenstandards für stationäre Pflegeeinrichtungen

Pflegestandards verankern. Pflegekompetenzen vereinheitlichen. Pflegequalität sichern.

Zur Sicherung und Weiterentwicklung einer einheitlichen Pflegequalität entwickelt das Deutsche Netzwerk zur Qualitätsentwicklung in der Pflege seit 1999 die sogenannten Expertenstandards. Diese verbinden aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse mit pflegepraktischen Erfahrungenzu relevanten Themen. Die Umsetzung dieser Standards ist für Pflegeeinrichtungen verbindlich.

 

Angepasst an die Bedingungen und Situationen in stationären Pflegeeinrichtungen hat Relias Learning interaktive und multimediale Inhalte wie Audio, Video, Animation sowie Interaktion zu spannenden E-Learning-Kursen zusammengestellt. Szenarien und Praxisaufgaben aus dem Pflegealltag involvieren Ihre Mitarbeitenden aktiv in den Lernprozess. Wissen wird effizient und nachhaltig verankert und das Lernen macht Spaß.

 

Entwickeln Sie mit unseren E-Learning-Kursen zu den Expertenstandards kontinuierlich das Pflegewissen Ihrer Mitarbeitenden. Stellen Sie sicher, dass die Expertenstandards umgesetzt werden und die Pflegequalität in Ihrer Einrichtung gesichert ist. E-Learning-Kurse gibt es für folgende Expertenstandards:

 

  • Entlassungsmanagement
  • Ernährungsmanagement
  • Akute Schmerzen
  • Chronische Schmerzen
  • Chronische Wunden
  • Dekubitusprophylaxe und Mobilitätsförderung
  • Förderung der Harnkontinenz
  • Sturzprophylaxe
  • Beziehungsgestaltung bei Demenz

 

Schauen Sie sich einige unserer Kurse in der Videovorschau an.

Schulen Sie die Expertenstandards durch E-Learning

Kompetenzen
vereinheitlichen


Pflegeprobleme
reduzieren


Pflegequalität
optimieren


Der Kurs vermittelt die Kernaussagen des Expertenstandards „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“. Die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team ist dabei erfolgsleitend. Der Expertenstandard betont insbesondere die pflegerischen Aufgaben im Versorgungsprozess. Betroffene, die durch Wunden in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind, müssen eine entsprechend fördernde Versorgung erhalten, um ihre Selbstständigkeit und ihre sozialen Interaktionen zu erhalten

In diesem Kurs, der auf dem Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ (DNQP, 2017) basiert, lernen Sie verschiedene Screening- und Assessmentinstrumente zur professionellen Einschätzung der Ernährungssituation kennen. Durch die frühzeitige Identifikation gefährdeter Personen können Sie die zum Teil schwerwiegenden Folgen der Mangelernährung verhindern oder reduzieren. Sie können individuelle Maßnahmen zur Sicherung der oralen Ernährung planen, durchführen und schließlich evaluieren

Die Fähigkeit, sich bewegen zu können, ist für die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit und Lebensqualität eines jeden Menschen entscheidend. Dieser Kurs beruht auf dem Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“. Der Expertenstandard richtet sich an Pflegende in Einrichtungen der stationären Langzeitpflege, der ambulanten Pflege und der teilstationären Pflege (SGB XI). Für Pflegende in anderen Settings, z. B. Krankenhäusern, kann der Expertenstandard vielfältige Anregungen geben, ist aber nicht verpflichtend. Sie lernen die Ursachen und Folgen von Immobilität kennen und erfahren, wie Sie für eine mobilitätsfördernde und sichere Umgebung sorgen. Die Inhalte dieses Kurses orientieren sich bewusst an den Aussagen der Expert*innengruppe des DNQP zu praktischen Hinweisen sowie an Aussagen aus der Literaturanalyse des Expertenstandards und geben diese wieder.

Der nationale Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“ definiert einen Sturz als „ein Ereignis, bei dem der Betroffene unbeabsichtigt auf dem Boden oder auf einer anderen tieferen Ebene aufkommt.“ Das Risiko zu stürzen ist für Menschen in Bewegung alltäglich. Das passiert beispielsweise durch Unachtsamkeit oder durch sportliche Aktivitäten. Durch den Verlust physiologischer Fähigkeiten steigt das Sturzrisiko. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder mit bewegungseinschränkenden Krankheiten. Die Zielsetzung des Expertenstandards (2013:23) lautet: „Jeder Patient/Bewohner mit einem erhöhten Sturzrisiko erhält eine Sturzprophylaxe, die Stürze weitgehend verhindert und Sturzfolgen minimiert.“ Alle Mitarbeitenden einer Einrichtung sind dafür verantwortlich, im Rahmen ihrer Ressourcen und der ihnen obliegenden Sorgfaltspflicht, Stürze zu verhindern. Für Sie als Pflegefachkraft ist es extrem wichtig, die häufigsten Risikofaktoren, die bei gefährdeten Personen zu Stürzen führen, sowie Ihre Rolle bei der Vermeidung von Stürzen zu kennen. Ihnen die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, ist das Ziel dieses Kurses.

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