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Expertenstandards

Richtlinien für Qualitätsentwicklung in der Pflege.

    Schulen Sie Expertenstandards durch E-Learning

    Mit Expertenstandard-Kursen entwickeln Sie die klinischen Kompetenzen Ihrer Pflegekräfte zum Wohl der Patienten.

    Pflegeprobleme reduzieren

    Wissenslücken füllen

    Pflegequalität erhöhen

    Kursportfolio

    Pflichtfortbildungen

    Expertenstandards

    Fachfortbildungen

    Prävention und Soft-Skills

    Kursvorschau: Expertenstandard chronische Wunden Auffrischung Pflegeeinrichtung

     

    Dekubitusprophylaxe

    Der Indikator für Versorgungsqualität

    Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe wurde mit dem Ziel erstellt, wirkungsvolle Maßnahmen zur Vermeidung von Dekubitus zu identifizieren und deren Umsetzung im Pflegealltag zu fördern. Neben Schmerzen und Einschränkungen für die Betroffenen führt die Behandlung von Dekubitus jährlich zu Folgekosten in Milliardenhöhe (Heilberufe 9/2007). Darüber hinaus wird die Entstehung eines Dekubitus als weitgehend vermeidbare unerwünschte Komplikation in der Gesundheitsversorgung angesehen. Das Neuauftreten von Dekubitus in Gesundheitseinrichtungen ist ein weit verbreiteter Indikator für Versorgungsqualität. Der fachgerechte Einsatz von Prophylaxemaßnahmen zur Vermeidung eines Dekubitus gehört zum Standardwissen einer jeden Pflegefachkraft.

     

     

    Entlassungsmanagement

    Die Versorgungskette

    Der Übergang von der stationären Krankenhausversorgung in eine weitergehende pflegerische Versorgung stellt eine besonders kritische Phase der Versorgungskette für die betroffenen Patient*innen dar. Versorgungslücken beim Übergang vom stationären in den nachstationären Bereich führen zu unnötiger Belastung der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Zudem gehen die damit oftmals verbundenen „Drehtüreffekte“ zu Lasten der knappen Ressourcen im Gesundheitswesen (DNQP 2009). Dieser Expertenstandard richtet sich an Pflegefachkräfte von Krankenhäusern, Fach- und Rehabilitationskliniken. Der Expertenstandard gilt zwar nicht für die Entlassung aus einer Pflegeeinrichtung, dennoch ist es auch für Sie als Pflegende in diesem Bereich wichtig zu wissen, was in kooperierenden Einrichtungen geschieht, um die Zusammenarbeit optimieren zu können.
     

    Schmerzmanagement bei akuten Schmerzen

    Den akuten Schmerz verstehen

    Schmerz ist ein Risikofaktor für Sensibilisierung und Chronifizierung von Schmerzen (Sandkühler, 2002) und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Daher ist es für Pflegende wichtig, Schmerz zu verstehen, Patienten mit Schmerzen zu identifizieren, anschließend den Schmerz anhand von standardisierten Skalen einzuschätzen und zu dokumentieren, um dann gezielt Maßnahmen zur Schmerzreduktion einzuleiten.

     

    Schmerzmanagement bei chronischen Schmerzen

    Den chronischen Schmerz verstehen

    Obwohl der chronische Schmerz als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt ist und von Schmerzspezialist*innen multifaktoriell unter Berücksichtigung somatischer, psychologischer und sozialer Faktoren behandelt werden kann, dauert es oft Jahre, bis chronische Schmerzleidende ein wirksames Schmerzmanagement erfahren.

    Wenn Sie als Pflegefachkraft die Mechanismen der Schmerzchronifizierung verstehen, die Risiken dafür erkennen und die Einzelheiten des multifaktoriellen Schmerzmanagements kennen, können Sie Menschen mit chronischen Schmerzen zu einer besseren Lebensqualität und einem schnelleren Zugang zum wirksamen Schmerzmanagement verhelfen.

     

    Sturzprophylaxe

    Stürze und Sturzfolgen vermeiden – ein Blick auf den Expertenstandard

    Mit zunehmendem Alter nimmt naturgemäß die Reaktionsfähigkeit des Menschen ab, was zu einem erhöhten Sturzrisiko führt. Weitere physiologische Altersveränderungen erhöhen die Anfälligkeit. So haben 65-Jährige schon 25 Prozent weniger Muskelmasse als 25-Jährige. Das Sichtfeld ist eingeschränkt und auch das Hörvermögen kann deutlich vermindert sein.

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    Förderung der Harnkontinenz

    Inkontinenz im Pflegealltag - Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz in der Pflege

    Die Umsetzung des Expertenstandards Kontinenzförderung scheitert häufig an zwei Dingen. Zum einen fehlen den Pflegenden oft die entsprechenden und aussagekräftigen medizinischen und pflegerischen Diagnosen und das Wissen um die wichtigsten Inkontinenzformen und die dazu passenden Möglichkeiten der Versorgung und/oder Therapie sind oft nicht verwurzelt. Speziell in der Altenpflege ist neben der Immobilität, der allgemeinen Instabilität und dem Abbau der fluiden Intelligenz das Auftreten einer Inkontinenz dasjenige, was Bewohner*innen am meisten belastet und die Pflege stark beschäftigt. Zum anderen bereitet die Zuordnung der Kontinenzprofile häufig Kopfzerbrechen und Pflegefachpersonen erkennen nicht sogleich den Sinn dieser Zuordnung.

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    Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

    Die richtige Versorgung für jede Wundsituation

    Die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team, bestehend aus der oder dem behandelnden Arzt oder Ärztin bzw. Facharzt oder Fachärztin, einer speziell für chronische Wunden ausgebildeten Fachkraft und den Pflegenden vor Ort ist dabei erfolgsleitend. Neben der Anforderung, die richtige Versorgung für die jeweilige Wundsituation unter Berücksichtigung der Grunderkrankung passend auszuwählen, betont der Expertenstandard insbesondere die pflegerischen Aufgaben im Versorgungsprozess. Betroffene, die durch Wunden in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind, müssen eine entsprechend fördernde Versorgung erhalten, um ihre Selbstständigkeit und ihre sozialen Interaktionen zu erhalten.

     

    Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung

    Mehr als nur Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme

    Insbesondere ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen sind häufig auf Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme angewiesen und von einer Mangelernährung bedroht. Die Aufgaben von Pflegenden gehen über die reine Tätigkeit des Anreichens von Nahrung hinaus. Pflegende haben einen sehr intensiven Patienten- und Bewohnerkontakt und nehmen deshalb im Rahmen des Ernährungsmanagements eine Schlüsselrolle ein.

    Durch die frühzeitige Identifikation gefährdeter Personen können Sie die zum Teil schwerwiegenden Folgen der Mangelernährung verhindern oder reduzieren. Sie können individuelle Maßnahmen zur Sicherung der oralen Ernährung planen, durchführen und schließlich evaluieren.

     

    Erhaltung und Förderung der Mobilität

    Kernthema der Pflege - Expertenstandard Erhaltung und Förderung der Mobilität

    Der im Auftrag der Vertragsparteien nach § 113 SGB XI durch das DNQP entwickelte und konsentierte Expertenstandard "Erhaltung und Förderung der Mobilität" wurde im Juni 2014 an den GKV-Spitzenverband übergeben. Der in der Erprobung befindliche Expertenstandard ist wohl der umfassendste bisher, da er gewissermaßen das Kernthema der Pflege behandelt. Die Beachtung bzw. Umsetzung dieses Standards berührt fast alle pflegerischen Themen und Notwendigkeiten. Die Interdependenzen sind zahlreich und bilden etliche Schnittmengen zu anderen Expertenstandards!

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